CHRONIK

 

Einige große Katastrophen von Schenkenfelden:

 


1531:       
Großbrand in Schenkenfelden. (Quelle: Chronik FF-Bad Leonfelden)

1676:

 

Am 23. März 1676 brach im Haus des Mathias Peyrl Feuer aus, wodurch 32 Häuser eingeäschert wurden. Durch die starke Rauchentwicklung und das Feuer wurden vier Personen eingeschlossen und erstickten.

1679:

In der Nacht des 9. Februar 1679 ging das Anwesen der Familie Hans Weißengruber in Lichtenstein in Flammen auf. Bei diesem Brand wurde das ganze Haus in Schutt und Asche gelegt. Das Feuer forderte das Leben von Vater, Mutter und zwei Kindern.


1774:

Ein Blitzschlag am 12. Juni 1774 löste in Schenkenfelden eine große Brandkatastrophe aus. Es brannten 23 Bürgerhäuser ab, darunter auch der Pfarrhof. Dieses Feuer zerstörte leider sehr viele alte Dokumente, die im Pfarrhof aufbewahrt wurden.



1779:

Bei einem Brand beim "Schmied in Königschlag" im Mai 1779 griff das Feuer auf die Häuser Nr. 9, 17, 33 und 36 über, dabei fielen fünf Personen den Flammen zum Opfer.




1808:

Am Christi-Himmelfahrtstag schlug ein Blitz im Haus des Gottlieb Garber Nr. 10 ein, wodurch die Häuser Nr. 9-16 niederbrannten.



1809:

Ein Soldat vom Regiment "Julai" legte am 27. März 1809 bei Franz Lichtenauer Nr. 65 Feuer, das zu einer weiteren großen Brandkatastrophe für den Ort wurde. Durch diese Brandstiftung wurden 39 Häuser in Schutt und Asche gelegt. Es waren dies die Häuser Nr.: 3-8, 39-51, 53-70 und das Haus Nr. 84.



1848:

Durch einen Blitzschlag wurde das Haus Nr. 39 ein Raub der Flammen. An diesem Tag wurden von Schenkenfelden aus noch elf weitere Feuersbrünste gesehen. So berichtet es die Pfarrchronik.



1857:

Im Haus Nr. 8 brach am 13. Mai 1857 ein Feuer aus. Bei dieser Katastrophe brannten dieselben 39 Häuser ab, wie im Jahre 1809.



1861:

In diesem Jahr zerstörte das Feuer die Häuser der Familie Höller Nr. 38 (heute Linzer Straße 11) und der Hafnerin Nr. 37 (heute Linzer Straße 13).



1877:

Aufgrund dieser unzähligen Katastrophen beschloss man im Jahre 1877 die Freiwillige Feuerwehr Schenkenfelden zu gründen. Gab es doch bereits davor ein Brandschutzelement in Schenkenfelden, wie zum Beispiel eine Feuerlöschspritze aus dem Jahre 1838, gilt trotzdem das Jahr 1877 als offizielles Gründungsjahr.

1951:

 

Am 23. April brach im Hurnaus-Haus aufgrund eines technischen Defektes ein Brand aus. Durch starken Wind und dem damit verbundenen Funkenflug stand innerhalb kürzester Zeit eine gesamte Häuserzeile in Flammen. Das Feuer griff auch auf die Pfarrkirche und die Volksschule über. Zahlreiche Feuerwehrleute aus Schenkenfelden und den Nachbargemeinden versuchten den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Der Marktbrand von Schenkenfelden gilt als der letzte bekannte in Österreich, dem so viele Häuser zum Opfer gefallen sind.


Seit einigen Jahren wird das Archiv der Feuerwehr von E-AW Hraba Rudolf sen. mit seinem Team betreut und aufgearbeitet.

 

 

 

 

chronik6
Brand 1951
chronik1
Pfarrhof nach Brand 1951
chronik2
Partnerschaftsunterzeichnung mit Feuerwehr Brloh 1990 (Tschechien)
chronik3
Löschgruppe 1930
chronik4
Schulgebäude in Vollbrand 1951